BLSV-Empfehlungen und SSJ-Regeln

Aufgrund der weiter negativen Entwicklung der Corona-Fallzahlen und der damit verbundenen zunehmenden Auslastung der Intensivbetten und der schon teilweisen Überbelastung des Gesundheitssystems hat die Bayerische Staatsregierung die BayIfSMV am 23.11.2021 erneut angepasst. 

 

Der BLSV weist darauf hin, dass von führenden Wissenschaftlern und Ärzten das Impfen nach wie vor als aktuell einziges bzw. als das wirksamste Mittel zur Bekämpfung der Corona-Pandemie empfohlen wird. Dieser Empfehlung schließt sich der BLSV vollumfänglich an. Da das Impfen aber für viele keine leichte Entscheidung ist, hat der BLSV auf seiner neuen Landingpage umfangreiche Informationen zusammengetragen.

 

Zur Novellierung der 15. BayIfSMV vom 23.11.2021 teilt der BLSV mit: "Das hat zur Folge, dass es in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 1000 zu einschneidenden Einschränkungen für Ungeimpfte kommt, bei einer Inzidenz von mehr als 1000 sind alle von ganz erheblichen Einschränkungen betroffen." (also auch mehrfach Geimpfte). Im Einzelnen gilt:

Inzidenz unter 1000

  • 2Gplus für den gesamten Sportbetrieb (Indoor und Outdoor), also auch Schach
  • Gültig über alle Sportarten hinweg
  • Training und Wettkampf unter 2Gplus-Regel erlaubt
  • Ausnahmen: Zutritt ohne 2Gplus-Regel ist gestattet für Kinder bis zum 6.Geburtstag, Schülerinnen und Schüler mit regelmäßigen Schultestungen (gilt bis zum 31.12.21 auch für Jugendliche im Alter von 12-17 Jahren), noch nicht eingeschulte Kinder, aus medizinischen Gründen nicht zu impfende Personen

Inzidenz über 1000

  • Komplette Schließung aller Sportstätten im Innen- und Außenbereich
  • Ausnahmen: Berufssportler (Profis) und Kaderathleten

Zusätzlich zu diesen Regelungen hat die Schwäbische Schachjugend (SSJ) festgelegt, dass mit Wirkung vom 28.11.2021 alle Veranstaltungen der SSJ nicht nur unter Einhaltung der 2Gplus-Regel stattfinden dürfen, sondern der Einzelspielbetrieb in Schwaben grundsätzlich nur dann stattfinden darf, wenn alle Landkreise und kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Schwaben eine Inzidenz unter 1000 aufweisen.

BSB-Corona-Schutz- und Hygienekonzept

Grundlage für alle Hygiene- und Schutzmaßnahmen ist die  inzwischen 15. BayIfSMV vom 23.11.2021

 

 Hier das Konzept des BSB vom 06.11.2021, das auf Grundlage der 14. BayIfSMV erlassen ist:

 

Präambel 

 

Das Präsidium des Bayerischen Schachbund e.V.  (im Folgenden kurz „BSB“) hat im Rahmen seiner Sitzung

am 13.05.2020 eine Arbeitsgruppe eingerichtet,  deren Aufgabe es ist, Konzepte für die Wiederaufnahme 

des Spielbetriebs unter den durch die Corona-Pandemie bedingten Gegebenheiten zu erarbeiten. 

 

 

Der Arbeitsgruppe gehören folgende Schachfreunde an: 

 - Peter Eberl (Präsident des BSB) 

 - Prof. Dr. Peter Krauseneck (Vorsitzender SC Bamberg) 

 - Thomas Sörgel (Bayerische Schachjugend e.V. im BSB) 

 - Jörg Wengler (Schach-Bezirksverband München e.V.) 

 

Die Arbeitsgruppe hat den Bundesrechtsberater des BSB, Schachfreund Ralph Alt, hinzugezogen, um die Konzepte vor Abnahme durch das Präsidium einer weiteren Durchsicht zu unterziehen.   

 

Das vorliegende Dokument befasst sich mit dem Konzept für den gesamten Spielbetrieb, d.h. sowohl für den Trainings- als auch den Wettkampfbetrieb im Schach. Es basiert auf den am 01.09.2021 in 

Kraft getretenen behördlichen Regelungen, nach denen der Spielbetrieb unter bestimmten Auflagen 

grundsätzlich stattfinden kann. 

 

Das Konzept ist einerseits die Grundlage für die künftige Durchführung von Verbandsturnieren des 

BSB, kann andererseits aber den Bezirksverbänden sowie Mitgliedsvereinen des BSB auch als 

Leitfaden für die Erstellung entsprechender eigener Konzepte für ihren jeweiligen 

Verantwortungsbereich dienen. 

 

Die Ausarbeitung des Konzepts erfolgte auf Basis der in Abschnitt 1 aufgelisteten behördlichen 

Vorgaben. 

 

Das vorliegende Dokument spiegelt die aktuelle Informationslage wider. Aufgrund der sich 

dynamisch entwickelnden Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird der BSB das vorliegende Konzept an die sich ggf. verändernden Rahmenbedingungen 

jeweils anpassen.  

 

1. Rechtsgrundlagen und Referenzen

 

Für die Durchführung des Wettkampfbetriebs im Schach sind folgende behördliche 

Vorgaben relevant: 

                                                                                     

Vierzehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung 

(14. BayIfSMV) vom 01.09.2021, Bayerisches Ministerialblatt 2021 Nr. 615 

 

Verordnung zur Änderung der Vierzehnten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

vom 05.11.2021, Bayerisches Ministerialblatt 2021 Nr. 772

                                                                                               

Corona-Pandemie: Rahmenkonzept Sport vom 14.09.2021,

Bayerisches Ministerialblatt 2021 Nr.658 

 

 

In Anlehnung an das Rahmenhygienekonzept Sport hat der BLSV für seine 

Sportvereine ein unverbindliches Muster für ein Schutz- und Hygienekonzept 

entwickelt: 

 

Hygieneschutzkonzept für Sportvereine – Empfehlung 

vom 15.09.2021, Bayerischer Landes-Sportverband e.V. 

 

Das vorliegende Schutz- und Hygienekonzept des BSB für den Spielbetrieb im 

Schach orientiert sich in Aufbau und Inhalt am Rahmenhygienekonzept des 

Staatsministeriums und an den Empfehlungen des BLSV.  

 

Sämtliche vom BLSV veröffentlichen Informationen zu aktuellen Entwicklungen mit 

Blick auf die Corona-Pandemie finden sich im Internet unter: 

 

•     www.blsv.de/coronavirus 

 

Der BSB empfiehlt seinen Bezirksverbänden sowie Mitgliedsvereinen, die genannten 

Rechtsgrundlagen und Informationsquellen hinsichtlich möglicher Aktualisierungen 

stets im Auge zu behalten.  

 

2. Geltungsbereich und Verantwortlichkeiten

 

Die in Abschnitt 3 aufgeführten Regelungen sind für die Durchführung aller vom 

BSB ausgerichteten bzw. durchgeführten Veranstaltungen (sowohl Trainings- als 

auch Wettkampfveranstaltungen) verbindlich und stellen das Mindestmaß dessen 

dar, was der BSB für die Durchführung des Spielbetriebs als notwendig erachtet, 

um den behördlichen Vorgaben zu genügen und den Infektionsschutz während des 

Spielbetriebs in ausreichender Weise zu gewährleisten.  

 

Das vorliegende Konzept ist insofern auch für die Bezirksverbände des BSB 

verbindlich. Von den Bezirksverbänden für ihre jeweiligen lokalen Zwecke erstellte 

Konzepte, dürfen die im vorliegenden Schutz- und Hygienekonzept des BSB 

getroffenen Regelungen nicht ignorieren oder außer Kraft setzen.  

 

Die Bezirksverbände des BSB können sämtliche Regelungen sinngemäß auch für die 

entsprechenden Wettkämpfe auf Bezirksebene anwenden. Dies entbindet die 

Bezirksverbände jedoch nicht von der Pflicht, lokale Gegebenheiten angemessen zu 

berücksichtigen und ihr Konzept entsprechend anzupassen. In diesem Sinne können 

die Bezirksverbände sowie Mitgliedsvereine des BSB jederzeit detailliertere bzw. 

verschärfte Regelungen treffen. 

 

Für die Einhaltung der in diesem Konzept dargelegten Regelungen ist grundsätzlich 

der jeweilige Ausrichter der Veranstaltung verantwortlich. Das Konzept sieht ferner 

vor, dass auch vom Verband gestellte Schiedsrichter oder Turnierleiter 

Kontrollfunktionen wahrnehmen. 

 

3. Schutz- und Hygienemaßnahmen

Unabhängig von der Art des Wettkampfes gelten stets die folgenden Festlegungen, die thematisch wie folgt gruppiert sind:

  • Allgemeine organisatorische Erfordernisse (Punkte 1-3)
  • Umsetzung genereller Sicherheits- und Hygieneregeln (Punkte 4-6)
  • Spezielle Anforderungen bei Mannschaftskämpfen (Punkte 7-9)
  • Spezielle Anforderungen bei Einzelturnieren (Punkt 10)

 

1) Informationspflichten und Dokumentationserfordernisse 

 a)  Das Schutz- und Hygienekonzept für den Spielbetrieb wird allen Teilnehmern 

 an den betreffenden Veranstaltungen zusammen mit der Ausschreibung 

 bekannt gegeben. Es ist Bestandteil der Ausschreibung und wird über die 

 gleichen Kommunikationskanäle bekannt gegeben, die üblicherweise auch für 

 die jeweiligen Ausschreibungen verwendet werden (z.B. E-Mail oder 

 Internetseite). Ferner wird das Konzept im Spiellokal durch Aushang oder 

 Auslage allen Teilnehmern am Spielbetrieb zugänglich gemacht. 

 

b)  Funktionäre oder Mitarbeiter, die mit organisatorischen Aufgaben im Rahmen 

der jeweiligen Veranstaltung betraut sind, erhalten durch den Ausrichter eine 

spezielle Einweisung hinsichtlich der Erledigung ihrer Aufgaben unter 

Beachtung der in diesem Konzept festgelegten Regeln. 

 

c)  Die Teilnahme an der Veranstaltung wird schriftlich (ggf. elektronisch) durch 

das Führen einer Teilnehmerliste dokumentiert, die neben den Namen der 

Teilnehmer auch jeweils eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse enthält.

Ferner wird in der Teilnehmerliste gegebenenfalls auch die Vorlage eines

Nachweises gem. 2b dokumentiert (Einhaltung der 3G-Regeln). 

Die erfassten Daten sind ausschließlich für die behördlich vorgesehenen 

Zwecke bestimmt. Nach Ablauf von einem Monat sind die Daten zu löschen.  

 

d)  Ansprechpartner in allen Fragen zu diesem Konzept sind die in der Präambel 

genannten Mitglieder der Arbeitsgruppe des BSB. Diese können unter 

folgender speziell für diesen Zweck eingerichteten E-Mail-Adresse erreicht 

werden: 

                       corona@schachbund-bayern.de 

 

 

2) Zulassung von Personen zum Spielbetrieb 

 a) Am Spielbetrieb in geschlossenen Räumen können beliebig viele Personen teilnehmen.

Indirekt ist die Teilnehmerzahl durch die Raumgröße sowie die Mindestabstandsregeln

beschränkt. 

 

b) Beträgt die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis bzw. in der jeweiligen kreisfreien Stadt

35 oder mehr, ist für die Teilnahme am Spielbetrieb zumindest eine der folgenden 

Bedingungen zu erfüllen:

 

 

i) Vorlage eines Impfnachweises

ii) Vorlage eines Genesungsnachweises

iii) Vorlage eines PCR-tests, der höchstens 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn

durchgeführt wurde

iv) Vorlage eines POC-Antigentests, der höchstens 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn

durchgeführt wurde

v) Vorlage eines gemäß der 14. BayIfSMV zugelassenen Selbsttests, der vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfindet, der das Vorliegen eines Testnachweises überprüfen muss (in der Regel

Ausrichter oder Schiedsrichter). Der Teilnehmer ist für die Bereitstellung des Tests selbst verantwortlich.

 

Kinder bis zum sechsten Geburtstag sowie Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen

Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, sind von der Nachweispflicht

ausgenommen.

 

c) Folgende Personen dürfen nicht am Spielbetrieb teilnehmen: 

i)   Personen mit nachgewiesener SARS-CoV-2-Infektion 

ii)  Personen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen, zu Ausnahmen 

wird hier auf die jeweils aktuell gültigen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben verwiesen 

iii) Personen, die einer Quarantänemaßnahme unterliegen  

iv) Personen mit akuten unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen  jeder Schwere 

(wie z. B. Atemnot, Husten, Schnupfen) oder für eine Infektion mit 

SARS-CoV-2 spezifischen Symptomen (Verlust des Geruchs- oder Geschmacksinnes).

 

d)  Zuschauer, das heißt Personen, die nicht selbst am Spielbetrieb teilnehmen 

oder in offizieller Funktion anwesend sind, sind grundsätzlich zugelassen. Die 

Vorschriften in den Abschnitten 2 b) und 5 gelten für Zuschauer entsprechend. 

 

 

3) Regelungen hinsichtlich der Räumlichkeiten 

 a)  Während der Veranstaltung muss für eine ausreichende Belüftung mit 

 Außenluft gesorgt werden. Die Belüftung muss zumindest alle 120 Minuten erfolgen. 

 

b)  Im Spiellokal werden ausreichende Mengen an Desinfektionsmitteln 

vorgehalten, die für die Desinfektion der Hände sowie des Spielmaterials bestimmt sind. 

 

c)  Vor Veranstaltungsbeginn und nach Veranstaltungsende werden besonders 

häufig frequentierte Kontaktflächen (z. B. Türgriffe) gereinigt bzw. desinfiziert. 

 

d)  Sofern die Veranstaltung in einer gastronomischen Einrichtung stattfindet, 

gelten zusätzlich die für den Betrieb gastronomischer Einrichtungen existierenden 

behördlichen Vorgaben, für deren Umsetzung der Betreiber verantwortlich ist. 

Diesbezüglichen Hinweisen oder Aufforderungen des Betreibers ist Folge zu leisten. 

 

 

4) Einhaltung der Mindestabstandsregel 

 a)  Beim Betreten und während des Aufenthalts im Spiellokal ist der 

Mindestabstand von 1,5m zwischen zwei Personen wo immer möglich einzuhalten. 

 

b)  Spieler, die am Brett sitzen, können den Mindestabstand von 1,5m unterschreiten, 

haben aber für einen größtmöglichen Abstand voneinander zu sorgen (z. B. durch die

Wahl entsprechender Sitzhaltungen).

 

c)  Körperliche Kontakte zwischen Anwesenden sind generell zu vermeiden.

 

 

5) Persönliche Hygienemaßnahmen 

 a)  Alle anwesenden Personen müssen sich vor Beginn des Spielbetriebs, d.h. 

insbesondere vor dem ersten Kontakt mit dem Spielmaterial, gründlich die 

Hände waschen. Alternativ können die Hände auch mit einem Desinfektionsmittel 

desinfiziert werden.  

 

b)  Mit Ausnahme derjenigen Zeit, in welcher die Teilnehmer am Brett sitzen, 

besteht ab dem Zutritt ins Spiellokal bis zum Verlassen desselben die Verpflichtung, 

eine den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Maske zu tragen. Dies gilt unter anderem, wenn der Teilnehmer im Spiellokal steht oder sich bewegt. 

 

c)  Am Brett sitzend ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung nicht zwingend 

erforderlich. Wegen der Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5m 

empfiehlt der BSB jedoch auch am Brett das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. 

 

 

6) Behandlung des Spielmaterials 

 a)  Das Spielmaterial (Bretter, Figuren, Uhren) ist grundsätzlich vor Beginn des 

 Wettkampfs ordnungsgemäß zu desinfizieren. 

 

b)  Wird das Spielmaterial im Verlaufe des Wettkampfs von anderen Spielern 

benutzt, muss zumindest entweder das Spielmaterial neu desinfiziert werden, 

oder beide Spieler müssen sich die Hände neu desinfizieren, bevor sie das 

Spielmaterial berühren. 

 

 

7) Verpflichtungen der Spielleitung des BSB bei Mannschaftskämpfen 

Die Spielleitung informiert die Mannschaftsführer aller Mannschaften, die an 

den Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften beteiligt sind, über die 

Veröffentlichung dieses Konzepts sowie über zukünftige Aktualisierungen. 

 

 

 

8) Regelungen und Hinweise für Mannschaftskämpfe

a) Der Heimverein ist als Ausrichter des Mannschaftskampfes für die Bereitstellung

der erforderlichen Waschgelegenheiten bzw. Desinfektionsmittel in ausreichender

Menge verantwortlich.

 

b) Der Heimverein ist für die regelmäßige Belüftung des Spiellokals verantwortlich.

 

c)  Sollte der Heimverein Möglichkeiten zur Partieanalyse zur Verfügung stellen 

(z.B. in hierfür geeigneten Nebenräumen), hat er auch für die Umsetzung der 

Schutz- und Hygienemaßnahmen in diesem Bereich zu sorgen.  

 

d) Sollten in Landkreisen bzw. kreisfreien Städten Regelungen gemäß §§ 16, 17

und 17a der 14. BayIfSMV gelten (3G+ bzw. 2G), so finden diese auch für

Gastmannschaften Anwendung. 

Beachte: Entsprechende Verordnungen können kurzfristig erlassen werden!

 

e)  Sollten für das vom Heimverein genutzte Spiellokal Regelungen gem. § 3a

der 14. BayIfSMV gelten (freiwillige, über die behördlichen Vorgaben hinausgehende

Regelungen, ggf. z. B. 3G+ oder 2G), hat der Heimverein dies mit einer Frist von drei

Tagen vor dem betreffenden Mannschaftskampf dem Mannschaftsführer des Gastvereins 

sowie bei Oberligakämpfen dem vom BSB gestellten Schiedsrichter mitzuteilen. 

Diese Regelungen dürfen nicht zum Ausschluss von Teilnehmern führen, die bei

Anwendung der gesetzlichen Vorgaben teilnahmeberechtigt wären. 

 

f) Sollten Spieler in Fahrgemeinschaften anreisen und beabsichtigen, einen

Selbsttest gem. 2 b) v) vor Ort durchzuführen, ist zu beachten, dass ein 

positives Testergebnis eines Spielers gem. 2 c) ii) den Ausschluss aller Spieler

der Fahrgemeinschaft bewirkt. Um diesen Fall zu vermeiden, ist zu empfehlen

bereits vor Fahrtantritt einen (zusätzlichen) Selbsttest durchzuführen bzw. 

einen Antigentest am Vortag durchführen zu lassen.

 

g)  Spieler, die ihre Partien beendet haben, dürfen im Spiellokal bleiben. Sie 

gelten unverändert als Wettkampfteilnehmer im Sinne dieses Konzepts (nicht 

als Zuschauer) und müssen nach wie vor alle relevanten Regelungen dieses 

Konzepts befolgen. 

 

h)  Die Regelung, wonach elektronische Geräte während der Partie vollständig 

abgeschaltet sein müssen und der Spieler ein solches Gerät nicht bei sich 

tragen darf, gilt weiterhin und insbesondere auch für den Fall, dass der 

Spieler die „Corona Warn App” geladen hat. Die Spieler können ihre mobilen 

Geräte noch bis unmittelbar vor Partiebeginn in Betrieb behalten, bis beide 

 

Spieler am Brett Platz genommen haben. 

 

 

 

9) Verpflichtungen des Schiedsrichters bei Mannschaftskämpfen 

 

a)  Der Schiedsrichter achtet auf die Einhaltung der sich aus den gesetzlichen 

Regelungen (u. a. 3G-Regelungen) und diesem Schutz- und Hygienekonzept

ergebenden Bestimmungen („Corona-Regeln”) im gesamten Turnierareal. 

Insbesondere ist er auch für die Beaufsichtigung von vor Ort vorgenommenen

Selbsttests verantwortlich.

 

b)  Der Schiedsrichter ist vor Ort grundsätzlich befugt, den Wettkampfbeginn zu 

verzögern bzw. den Wettkampf ganz abzusagen, sofern die sich aus diesem 

Schutz- und Hygienekonzept ergebenden Voraussetzungen für die Durchführung 

des Wettkampfs nicht erfüllt werden. Die sich hieraus ergebenden Konsequenzen 

gehen zu Lasten der Partei, die für die Schaffung der entsprechenden Voraussetzungen 

verantwortlich ist. 

 

c)  Der Schiedsrichter hat Spieler oder andere in offizieller Funktion anwesende 

Personen zu verwarnen, wenn er einen Verstoß gegen die Schutz- und Hygiene-maßnahmen beobachtet. Im Wiederholungsfalle kann er entsprechende Verstöße 

mit Partieverlust oder Ausschluss von der Wettkampfveranstaltung ahnden. 

 

 

10) Verpflichtungen des Turnierleiters bei Einzelturnieren 

a)  Der Turnierleiter ist vor Ort grundsätzlich befugt, den Wettkampfbeginn zu 

verzögern bzw. den Wettkampf ganz abzusagen, sofern die sich aus diesem 

Schutz- und Hygienekonzept ergebenden Voraussetzungen für die Durchführung 

des Wettkampfs nicht erfüllt werden. Die sich hieraus ergebenden Konsequenzen 

gehen zu Lasten der Partei, die für die Schaffung der entsprechenden Voraussetzungen 

verantwortlich ist. 

 

b)  Turnierleiter und Schiedsrichter achten auf die Einhaltung der sich aus den 

gesetzlichen Regelungen und diesem Schutz- und Hygienekonzept ergebenden Bestimmungen („Corona-Regeln”) im gesamten Turnierareal. 

 

c)  Turnierleiter und Schiedsrichter haben Spieler oder andere in offizieller 

Funktion anwesende Personen zu verwarnen, wenn sie einen Verstoß gegen 

die Schutz- und Hygienemaßnahmen beobachten. Im Wiederholungsfalle 

kann der Schiedsrichter entsprechende Verstöße mit Partieverlust oder 

Ausschluss von der Wettkampfveranstaltung ahnden. 

 

Die Information über die aktuellen Hygiene-Regeln für Schach wird ständig aktualisiert bzw. kurzfristig ergänzt.