Corona-Schutz- und Hygienekonzept

Um eine baldige Wiederaufnahme des Spiel- und Trainingsbetriebs zu ermöglichen, hat am 10.07.21 das Präsidium des Bayerischen Schachbundes (BSB) auf der Grundlage bestehender Abstands- und Hygieneregeln das folgende umfassende Schutz-Konzept für Schach erarbeiten lassen:

 

 

Präambel 

 

Das Präsidium des Bayerischen Schachbund e.V.  (im Folgenden kurz „BSB“) hat im Rahmen seiner Sitzungam 13.05.2020 eine Arbeitsgruppe eingerichtet,  deren Aufgabe es ist, Konzepte für die Wiederaufnahme 

des Spielbetriebs unter den durch die Corona-Pandemie bedingten Gegebenheiten zu erarbeiten. 

 

Der Arbeitsgruppe gehören folgende Schachfreunde an: 

 - Peter Eberl (Präsident des BSB) 

 - Prof. Dr. Peter Krauseneck (Vorsitzender SC Bamberg) 

 - Thomas Sörgel (Bayerische Schachjugend e.V. im BSB) 

 - Jörg Wengler (Schach-Bezirksverband München e.V.) 

 

Die Arbeitsgruppe hat den Bundesrechtsberater des BSB, Schachfreund Ralph Alt, hinzugezogen, um die Konzepte vor Abnahme durch das Präsidium einer weiteren Durchsicht zu unterziehen.   

 

Das vorliegende Dokument befasst sich mit dem Konzept für den gesamten Spielbetrieb, d.h. sowohl für den Trainings- als auch den Wettkampfbetrieb im Schach. Es basiert auf den am 08.06.2021 in 

Kraft getretenen behördlichen Regelungen, nach denen der Spielbetrieb unter bestimmten Auflagen 

grundsätzlich wieder aufgenommen werden kann. 

 

Das Konzept ist einerseits die Grundlage für die künftige Durchführung von Verbandsturnieren des 

BSB, kann andererseits aber den Bezirksverbänden sowie Mitgliedsvereinen des BSB auch als 

Leitfaden für die Erstellung entsprechender eigener Konzepte für ihren jeweiligen 

Verantwortungsbereich dienen. 

 

Die Ausarbeitung des Konzepts erfolgte auf Basis der in Abschnitt 1 aufgelisteten behördlichen 

Vorgaben. 

 

Das vorliegende Dokument spiegelt die aktuelle Informationslage wider . Aufgrund der sich 

dynamisch entwickelnden Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird der BSB das vorliegende Konzept an die sich ggf. verändernden Rahmenbedingungen 

jeweils anpassen.  

 

1. Rechtsgrundlagen und Referenzen

 

Für die Durchführung des Wettkampfbetriebs im Schach sind folgende behördliche 

Vorgaben relevant: 

                                                                                     

Dreizehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung 

(13. BayIfSMV) vom 05.06.2021  

                                                                                           

Verordnung zur Änderung der Dreizehnten Bayerischen 

Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 30.06.2021  

                                                                                              

Corona-Pandemie: Rahmenhygienekonzept Sport vom 10.06.2021 

 

Das Rahmenhygienekonzept Sport des Bayerischen Staatsministeriums gibt den 

Mindestrahmen für die Ausarbeitung und Umsetzung von individuellen Schutz- und 

Hygienekonzepten im Bereich des Sports vor.  

 

In Anlehnung an das Rahmenhygienekonzept Sport hat der BLSV für seine 

Sportvereine ein unverbindliches Muster für ein Schutz- und Hygienekonzept 

entwickelt: 

 

Hygieneschutzkonzept für Sportvereine – Empfehlung 

vom 21.05.2021 

 

Das vorliegende Schutz- und Hygienekonzept des BSB für den Spielbetrieb im 

Schach orientiert sich in Aufbau und Inhalt am Rahmenhygienekonzept des 

Staatsministeriums und an den Empfehlungen des BLSV.  

 

Sämtliche vom BLSV veröffentlichen Informationen zu aktuellen Entwicklungen mit 

Blick auf die Corona-Pandemie finden sich im Internet unter: 

 

•     www.blsv.de/coronavirus 

 

Der BSB empfiehlt seinen Bezirksverbänden sowie Mitgliedsvereinen, die genannten 

Rechtsgrundlagen und Informationsquellen hinsichtlich möglicher Aktualisierungen 

stets im Auge zu behalten. Dies gilt insbesondere auch für variierende 

Bestimmungen in Abhängigkeit von der aktuellen Inzidenz. 

 

2. Geltungsbereich und Verantwortlichkeiten

 

Die in Abschnitt 3 aufgeführten Regelungen sind für die Durchführung aller vom 

BSB ausgerichteten bzw. durchgeführten Veranstaltungen (sowohl Trainings- als 

auch Wettkampfveranstaltungen) verbindlich und stellen das Mindestmaß dessen 

dar, was der BSB für die Durchführung des Spielbetriebs als notwendig erachtet, 

um den behördlichen Vorgaben zu genügen und den Infektionsschutz während des 

Spielbetriebs in ausreichender Weise zu gewährleisten.  

 

Das vorliegende Konzept ist insofern auch für die Bezirksverbände des BSB 

verbindlich. Von den Bezirksverbänden für ihre jeweiligen lokalen Zwecke erstellte 

Konzepte, dürfen die im vorliegenden Schutz- und Hygienekonzept des BSB 

getroffenen Regelungen nicht ignorieren oder außer Kraft setzen.  

 

Die Bezirksverbände des BSB können sämtliche Regelungen sinngemäß auch für die 

entsprechenden Wettkämpfe auf Bezirksebene anwenden. Dies entbindet die 

Bezirksverbände jedoch nicht von der Pflicht, lokale Gegebenheiten angemessen zu 

berücksichtigen und ihr Konzept entsprechend anzupassen. In diesem Sinne können 

die Bezirksverbände sowie Mitgliedsvereine des BSB jederzeit detailliertere bzw. 

verschärfte Regelungen treffen. Hinweise und Empfehlungen hierzu sind in 

Abschnitt 4 enthalten. 

 

Für die Einhaltung der in diesem Konzept dargelegten Regelungen ist grundsätzlich 

der jeweilige Ausrichter der Veranstaltung verantwortlich. Das Konzept sieht ferner 

vor, dass auch vom Verband gestellte Schiedsrichter oder Turnierleiter 

Kontrollfunktionen wahrnehmen. 

 

3. Schutz- und Hygienemaßnahmen

 

1) Informationspflichten und Dokumentationserfordernisse 

 a)  Das Schutz- und Hygienekonzept für den Spielbetrieb wird allen Teilnehmern 

        an den betreffenden Veranstaltungen zusammen mit der Ausschreibung 

        bekannt gegeben. Es ist Bestandteil der Ausschreibung und wird über die 

        gleichen Kommunikationskanäle bekannt gegeben, die üblicherweise auch für 

        die jeweiligen Ausschreibungen verwendet werden (z.B. E-Mail oder 

        Internetseite). Ferner wird das Konzept im Spiellokal durch Aushang oder 

        Auslage allen Teilnehmern am Spielbetrieb zugänglich gemacht. 

 

b)  Funktionäre oder Mitarbeiter, die mit organisatorischen Aufgaben im Rahmen 

        der jeweiligen Veranstaltung betraut sind, erhalten durch den Ausrichter eine 

        spezielle Einweisung hinsichtlich der Erledigung ihrer Aufgaben unter 

        Beachtung der in diesem Konzept festgelegten Regeln. 

 

c)  Die Teilnahme an der Veranstaltung wird schriftlich (ggf. elektronisch) durch 

        das Führen einer Teilnehmerliste dokumentiert, die neben den Namen der 

        Teilnehmer auch jeweils eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse enthält. 

        Die erfassten Daten sind ausschließlich für die behördlich vorgesehenen 

        Zwecke bestimmt. Nach Ablauf von einem Monat sind die Daten zu löschen.  

 

d)  Ansprechpartner in allen Fragen zu diesem Konzept sind die in der Präambel 

        genannten Mitglieder der Arbeitsgruppe des BSB. Diese können unter 

        folgender speziell für diesen Zweck eingerichteten E-Mail-Adresse erreicht 

        werden: 

                       corona@schachbund-bayern.de 

 

 

2) Zulassung von Personen zum Spielbetrieb 

 a)  Die Höchstteilnehmerzahl wird durch die Raumgröße und die 

        Mindestabstandsregeln beschränkt, wobei folgende Vorgaben des 

        Rahmenhygienekonzepts Sport zu beachten sind: 

 

Die Zahl der gleichzeitig im Innenbereich von Sportstätten anwesenden 

Personen ist von dem Betreiber so festzulegen, dass auch bei Erreichen der 

Personenhöchstzahl die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5m zu jeder 

Zeit gewährleistet ist. Bei der Festlegung der Personenzahl sind die 

Gegebenheiten vor Ort zu berücksichtigen. Es muss sichergestellt sein, dass 

außerhalb der aktiven Sportausübung die Einhaltung der Mindestabstände in 

allen zugänglichen Bereichen einschließlich der sanitären Anlagen jederzeit 

gewährleistet ist. 

 

b) Am Spielbetrieb können Personen nicht teilnehmen: 

i)   mit nachgewiesener SARS-CoV-2-Infektion 

ii)  mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen, zu Ausnahmen 

        wird hier auf die jeweils aktuell gültigen infektionsschutzrechtlichen 

        Vorgaben verwiesen 

iii) die einer Quarantänemaßnahme unterliegen  

iv) mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen 

        jeder Schwere (wie z. B. Atemnot, Husten, Schnupfen) oder für eine 

        Infektion mit SARS-CoV-2 spezifischen Symptomen (Verlust des Geruchs- 

        oder Geschmacksinnes). Abweichend hiervon können Personen mit 

        unspezifischen Allgemeinsymptomen am Spielbetrieb teilnehmen, wenn 

        sie einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen können oder 

        nachweisen können, dass sie vollständig geimpft sind. 

 

c)  Zuschauer, das heißt Personen, die nicht selbst am Spielbetrieb teilnehmen 

        oder in offizieller Funktion anwesend sind, sind grundsätzlich zugelassen. Die 

        Vorschriften in den Abschnitten 2 b) und 5 gelten für Zuschauer 

        entsprechend. 

 

3) Regelungen hinsichtlich der Räumlichkeiten 

 a)  Während der Veranstaltung muss für eine ausreichende Belüftung mit 

        Außenluft gesorgt werden. Die Belüftung muss zumindest alle 120 Minuten 

        erfolgen. 

 

b)  Im Spiellokal werden ausreichende Mengen an Desinfektionsmitteln 

        vorgehalten, die für die Desinfektion der Hände sowie des Spielmaterials 

        bestimmt sind. 

 

c)  Vor Veranstaltungsbeginn und nach Veranstaltungsende werden besonders 

        häufig frequentierte Kontaktflächen gereinigt bzw. desinfiziert. 

 

d)  Sofern die Veranstaltung in einer gastronomischen Einrichtung stattfindet, 

        gelten zusätzlich die für den Betrieb gastronomischer Einrichtungen 

        existierenden behördlichen Vorgaben, für deren Umsetzung der Betreiber 

        verantwortlich ist. Diesbezüglichen Hinweisen oder Aufforderungen des 

        Betreibers ist Folge zu leisten. 

 

4) Einhaltung der Mindestabstandsregel 

 a)  Beim Betreten und während des Aufenthalts im Spiellokal ist der 

        Mindestabstand von 1,5m zwischen zwei Personen wo immer möglich 

        einzuhalten. 

 

b)  Die Bestuhlung ist so zu arrangieren, dass zwischen Wettkampfteilnehmern 

        an zwei verschiedenen Brettern entsprechend der räumlichen Gegebenheiten 

        ein größtmöglicher Abstand besteht. 

 

c)  Zwei Spieler, die am gleichen Brett gegeneinander spielen, sollten für einen 

        größtmöglichen Abstand voneinander sorgen (zum Beispiel durch die Wahl 

        entsprechender Sitzhaltungen).   

 

d)  Körperliche Kontakte zwischen Anwesenden sind generell zu vermeiden. 

 

 

5) Persönliche Hygienemaßnahmen 

 a)  Alle anwesenden Personen müssen sich vor Beginn des Spielbetriebs, d.h. 

        insbesondere vor dem ersten Kontakt mit dem Spielmaterial, gründlich die 

        Hände waschen. Alternativ können die Hände auch mit einem 

        Desinfektionsmittel desinfiziert werden.  

 

b)  Mit Ausnahme derjenigen Zeit, in welcher die Teilnehmer am Brett sitzen, 

        besteht ab dem Zutritt ins Spiellokal bis zum Verlassen desselben die 

        Verpflichtung, eine FFP2-Maske zu tragen. Für Personen zwischen dem 6. 

        und 16. Geburtstag genügt eine medizinische Gesichtsmaske. Dies gilt unter 

        anderem, wenn der Teilnehmer im Spiellokal steht oder sich bewegt. 

 

c)  Am Brett sitzend ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung nicht zwingend 

        erforderlich. Wegen der Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5m 

        empfiehlt der BSB jedoch auch am Brett das Tragen einer Mund-Nase- 

        Bedeckung oder eines Gesichtsvisiers. 

 

 

6) Behandlung des Spielmaterials 

 a)  Das Spielmaterial (Bretter, Figuren, Uhren) ist grundsätzlich vor Beginn des 

        Wettkampfs ordnungsgemäß zu desinfizieren. 

 

b)  Wird das Spielmaterial im Verlaufe des Wettkampfs von anderen Spielern 

        benutzt, muss zumindest entweder das Spielmaterial neu desinfiziert werden, 

        oder beide Spieler müssen sich die Hände neu desinfizieren, bevor sie das 

        Spielmaterial berühren. 

 

 

7) Verpflichtungen der Spielleitung des BSB bei Mannschaftskämpfen 

Die Spielleitung informiert die Mannschaftsführer aller Mannschaften, die an 

den Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften beteiligt sind, über die 

Veröffentlichung dieses Konzepts sowie über zukünftige Aktualisierungen. 

 

 

 

8) Verpflichtungen des Heimvereins bei Mannschaftskämpfen 

 a)  Der Heimverein stellt dem Schiedsrichter eine Liste mit den zu erfassenden 

        Kontaktinformationen aller Veranstaltungsteilnehmer zur Verfügung, die dem 

        Heimverein angehören bzw. für diesen im organisatorischen Bereich tätig 

        sind (das heißt Spieler, Mannschaftsführer, Betreuer etc.). Diese Auflistung 

        muss jeweils mindestens Name sowie entweder Telefonnummer oder E-Mail- 

        Adresse der einzelnen Teilnehmer enthalten.  

 

b)  Der Heimverein ist als Ausrichter des Mannschaftskampfes für die Bereit- 

        stellung der erforderlichen Waschgelegenheiten bzw. Desinfektionsmittel in 

        ausreichender Menge verantwortlich. 

 

c)  Der Heimverein ist für die regelmäßige Belüftung des Spiellokals 

        verantwortlich. 

 

d)  Sollte der Heimverein Möglichkeiten zur Partieanalyse zur Verfügung stellen 

        (z.B. in hierfür geeigneten Nebenräumen), hat er auch für die Umsetzung der 

        Schutz- und Hygienemaßnahmen in diesem Bereich zu sorgen.  

 

e)  Sollten für das vom Heimverein genutzte Spiellokal spezielle Schutz- und 

        Hygienemaßnahmen gelten, die nicht in diesem Konzept erfasst sind, bzw. 

        über die in diesem Konzept getroffenen Regelungen hinaus gehen, hat der 

        Heimverein dies mit einer Frist von 3 Tagen vor dem betreffenden 

        Mannschaftskampf dem Mannschaftsführer des Gastvereins sowie bei 

        Oberligakämpfen dem vom BSB gestellten Schiedsrichter mitzuteilen.  

 

 

9) Verpflichtungen des Gastvereins bei Mannschaftskämpfen 

Der Gastverein stellt dem Schiedsrichter eine Liste mit den zu erfassenden 

Kontaktinformationen aller Veranstaltungsteilnehmer zur Verfügung, die zur 

Delegation des Gastvereins gehören (das heißt Spieler, Mannschaftsführer, 

Betreuer etc.). Diese Auflistung muss jeweils mindestens Name sowie 

entweder Telefonnummer oder E-Mail-Adresse der einzelnen Teilnehmer 

enthalten. 

 

 

10) Verpflichtungen des Schiedsrichters bei Mannschaftskämpfen 

a)  Der Schiedsrichter ist für die Erfassung der Teilnehmerdaten verantwortlich. 

        Dies gilt sowohl für Schiedsrichter, die vom BSB gestellt werden (Oberliga) 

        als auch für Schiedsrichter, die der Heimverein als Ausrichter des 

        Mannschaftskampfes benennt (Landesliga, Regionalliga). 

 

b)  Der Schiedsrichter achtet auf die Einhaltung der sich aus den staatlichen 

        Regelungen und diesem Schutz- und Hygienekonzept ergebenden 

        Bestimmungen („Corona-Regeln”) im gesamten Turnierareal. 

 

c)  Der Schiedsrichter ist vor Ort grundsätzlich befugt, den Wettkampfbeginn zu 

        verzögern bzw. den Wettkampf ganz abzusagen, sofern die sich aus diesem 

        Schutz- und Hygienekonzept ergebenden Voraussetzungen für die 

        Durchführung des Wettkampfs nicht erfüllt werden. Die sich hieraus 

        ergebenden Konsequenzen gehen zu Lasten der Partei, die für die Schaffung 

        der entsprechenden Voraussetzungen verantwortlich ist. 

 

d)  Der Schiedsrichter hat Spieler oder andere in offizieller Funktion anwesende 

        Personen zu verwarnen, wenn er einen Verstoß gegen die Schutz- und 

        Hygienemaßnahmen beobachtet. Im Wiederholungsfalle kann er 

        entsprechende Verstöße mit Partieverlust oder Ausschluss von der 

        Wettkampfveranstaltung ahnden. 

 

 

11) Verpflichtungen der Spieler bei Mannschaftskämpfen 

a)  Spieler, die ihre Partien beendet haben, dürfen im Spiellokal bleiben. Sie 

        gelten unverändert als Wettkampfteilnehmer im Sinne dieses Konzepts (nicht 

        als Zuschauer) und müssen nach wie vor alle relevanten Regelungen dieses 

        Konzepts befolgen. 

 

b)  Die Regelung, wonach elektronische Geräte während der Partie vollständig 

        abgeschaltet sein müssen und der Spieler ein solches Gerät nicht bei sich 

        tragen darf, gelten weiterhin und insbesondere auch für den Fall, dass der 

        Spieler die „Corona Warn App” geladen hat. Die Spieler können ihre mobilen 

        Geräte noch bis unmittelbar vor Partiebeginn in Betrieb behalten, bis beide 

        Spieler am Brett Platz genommen haben. 

 

 

12) Verpflichtungen des Turnierleiters bei Einzelturnieren 

a)  Der Turnierleiter ist für die Erfassung der Teilnehmerdaten verantwortlich. 

 

b)  Der Turnierleiter ist vor Ort grundsätzlich befugt, den Wettkampfbeginn zu 

        verzögern bzw. den Wettkampf ganz abzusagen, sofern die sich aus diesem 

        Schutz- und Hygienekonzept ergebenden Voraussetzungen für die 

        Durchführung des Wettkampfs nicht erfüllt werden. Die sich hieraus 

        ergebenden Konsequenzen gehen zu Lasten der Partei, die für die Schaffung 

        der entsprechenden Voraussetzungen verantwortlich ist. 

 

c)  Turnierleiter und Schiedsrichter achten auf die Einhaltung der sich aus den 

        staatlichen Regelungen und diesem Schutz- und Hygienekonzept ergebenden 

        Bestimmungen („Corona-Regeln”) im gesamten Turnierareal. 

 

d)  Turnierleiter und Schiedsrichter haben Spieler oder andere in offizieller 

        Funktion anwesende Personen zu verwarnen, wenn sie einen Verstoß gegen 

        die Schutz- und Hygienemaßnahmen beobachten. Im Wiederholungsfalle 

        kann der Schiedsrichter entsprechende Verstöße mit Partieverlust oder 

        Ausschluss von der Wettkampfveranstaltung ahnden. 

 

Die Information über die aktuellen Hygiene-Regeln für Schach wird ständig aktualisiert.